Pidurangala Rock vs. Sigiriya: Welchen Felsen sollten Sie besteigen?
Spektakulär ragen zwei antike Felsenfestungen aus den üppigen Dschungeln des Kulturdreiecks empor und dominieren die Skyline: das weltberühmte Sigiriya (Löwenfelsen) und sein rauer Nachbar Pidurangala. Besucher fragen uns oft, welchen der beiden Felsen sie besteigen sollten. Als lokale Experten, die Tausende Reisende durch diese geschichtsträchtige Region geführt haben, wissen wir: Die Antwort hängt ganz davon ab, was Sie erleben möchten. Hier ist der umfassende Leitfaden für die Wahl zwischen Pidurangala und Sigiriya.
Schneller Überblick
Warum sich der Besuch dieser Felsen lohnt
Beide gewaltigen Granitmonolithen bieten atemberaubende 360-Grad-Ausblicke auf die umliegenden Ebenen, antiken Stauseen und dichten Dschungel. Dennoch bieten sie grundlegend unterschiedliche Erlebnisse. Sigiriya gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein Meisterwerk der Stadtplanung und Ingenieurskunst des 5. Jahrhunderts. Pidurangala bietet einen ursprünglichen Aufstieg durch die Natur und belohnt Sie mit dem wohl ikonischsten Blick auf Sigiriya selbst.
Höhepunkte
Sigiriya (Löwenfelsen)
- Die Wassergärten: Symmetrische, antike Landschaftsgärten und ausgeklügelte Bewässerungssysteme, die bis heute funktionieren.
- Die Fresken: Wunderschöne, bemerkenswert gut erhaltene antike Darstellungen himmlischer Jungfrauen.
- Die Spiegelwand: Eine hochglanzpolierte Felswand mit antiken Graffiti aus dem 8. Jahrhundert.
- Der Gipfel: Die Ruinen des Palastfundaments von König Kasyapa, einschließlich eines riesigen in den Felsen gehauenen Schwimmbeckens.
Pidurangala Rock
- Der liegende Buddha: Eine gewaltige Buddha-Statue aus Ziegelsteinen, die in einer Felshöhle nahe dem Gipfel untergebracht ist.
- Der Aufstieg über Felsen: Die letzten 15 Minuten erfordern eine unterhaltsame, leicht anspruchsvolle Kletterpartie über große Felsblöcke.
- Der unschlagbare Ausblick: Der mit Abstand beste, ungehinderte Panoramablick auf die aus dem Dschungel emporragende Felsenfestung Sigiriya.
Tipps von lokalen Experten
Wenn Sie Sigiriya besteigen möchten, sollten Sie am besten direkt zur Öffnung um 7:00 Uhr am Ticketschalter sein. So entgehen Sie sowohl der intensiven Mittagshitze als auch den großen Reisebusgruppen, die gegen 9:00 Uhr eintreffen.
Wenn Sie sich für Pidurangala entscheiden, erwartet Sie dort der ultimative Ort für den Sonnenaufgang. Beginnen Sie den Aufstieg im Dunkeln (nehmen Sie eine Taschenlampe mit oder verwenden Sie Ihr Handy), um den Gipfel genau zum Sonnenaufgang zu erreichen, wenn die Sonne über dem Horizont aufgeht und Sigiriya in goldenes Licht taucht.
Häufige Fehler von Touristen
Der größte Fehler ist die Annahme, dass man beide Felsen problemlos am selben Tag besteigen kann. Körperlich ist das zwar möglich, doch Tausende Stufen in der tropischen Hitze zu bewältigen, ist anstrengend und wird Ihnen wahrscheinlich die Energie für den Rest Ihrer Reiseroute rauben. Wählen Sie je nach Ihren Interessen einen der beiden Felsen.
Ein weiterer Fehler am Pidurangala ist ungeeignetes Schuhwerk. Während Sigiriya über gut ausgebaute Metalltreppen verfügt, müssen Sie am Gipfel des Pidurangala über Felsen klettern. Tragen Sie geeignete Turnschuhe und keine Flip-Flops. Da der Aufstieg zum Pidurangala außerdem an einem aktiven buddhistischen Tempel beginnt, müssen Sie am Fuß des Felsens Schultern und Knie bedecken (hinter dem Tempelbereich können Sie die Bedeckung ablegen).
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Tipps zum Fotografieren
- Sigiriya: Das beste Foto der Löwenpranken entsteht auf dem Absatz direkt vor dem letzten Aufstieg.
- Pidurangala: Der Gipfel ist weitläufig. Gehen Sie zum äußersten linken Rand, um Sigiriya perfekt und ohne störende Hindernisse im Bild einzufangen.
- Licht: Am Pidurangala sind die goldenen Stunden (Sonnenaufgang und Sonnenuntergang) unschlagbar. Bei Sigiriya sorgt das frühe Morgenlicht für die beste Ausleuchtung der Wassergärten.
Sehenswürdigkeiten in der Nähe
Nach Ihrem morgendlichen Aufstieg hat das Kulturdreieck noch viel zu bieten. Besuchen Sie den Höhlentempel von Dambulla mit seinen beeindruckenden antiken buddhistischen Wandmalereien oder unternehmen Sie am Nachmittag eine Jeep-Safari im Nationalpark Minneriya oder Kaudulla, um die berühmte Versammlung wilder Elefanten zu erleben.
Vorgeschlagene Reiseroute
- Halbtagesausflug (Der Kletterer): Besteigen Sie Sigiriya um 7:00 Uhr. Steigen Sie bis 10:00 Uhr wieder hinab, gönnen Sie sich eine lokale Königskokosnuss und erkunden Sie das Sigiriya-Museum.
- Ganztagesausflug (Kultur & Tierwelt): Besteigen Sie Pidurangala zum Sonnenaufgang um 5:30 Uhr. Kehren Sie zum Frühstück in Ihr Hotel zurück. Besuchen Sie am Mittag den Höhlentempel von Dambulla und unternehmen Sie anschließend um 15:00 Uhr eine Elefantensafari in Minneriya.
Mit einem privaten Fahrer unterwegs
Das Kulturdreieck ist weitläufig. Die Fahrt zwischen Hotels, antiken Stätten und Nationalparks mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist äußerst zeitaufwendig und erfordert oft mehrere Verhandlungen mit Tuk-Tuk-Fahrern. Ein privater Fahrer ermöglicht es Ihnen, Ihre Zeit optimal zu nutzen. Ihr Chauffeur wird das Auto klimatisieren und genau dann auf Sie warten, wenn Sie Ihren heißen und anstrengenden Aufstieg beendet haben. Er kennt die besten Ausstiegspunkte, kann Ihnen die besten lokalen Restaurants für eine wohlverdiente Mahlzeit nach dem Aufstieg empfehlen und dafür sorgen, dass Sie Ihre Nachmittagssafari pünktlich erreichen.
Häufig gestellte Fragen
Ist der Aufstieg zum Pidurangala schwierig? Die ersten 80 % des Aufstiegs bestehen aus mäßig steilen Stufen. Die letzten 20 % erfordern eine Kletterpartie über große Felsblöcke, wofür ein grundlegendes Maß an Fitness und Beweglichkeit erforderlich ist.
Gibt es in Sigiriya Wespen? Ja, an den Seiten von Sigiriya gibt es natürliche Wespennester. Besuchern wird empfohlen, in den ausgewiesenen Bereichen ruhig zu bleiben. Für den seltenen Fall eines Schwarms stehen schützende Gitterunterstände zur Verfügung.
Können Kinder diese Felsen besteigen? Sigiriya ist für aktive Kinder im Allgemeinen sicher, da es dort gut ausgebaute Treppen und Handläufe gibt. Der abschließende Aufstieg über die Felsen am Pidurangala kann für kleine Kinder oder ältere Reisende schwierig sein.
Wie lange dauert der Aufstieg? Der Aufstieg auf Sigiriya dauert je nach Besucherandrang etwa 45 Minuten bis eine Stunde. Pidurangala erreicht man in ungefähr 30 bis 45 Minuten.
Lohnt es sich, beide zu besteigen? Wenn Sie drei Tage in der Region verbringen und über eine gute körperliche Fitness verfügen, können Sie Sigiriya wegen seiner Geschichte und Pidurangala wegen des Sonnenaufgangs besuchen. Für die meisten Reisenden reicht es jedoch, sich für einen der beiden Felsen zu entscheiden.
Fazit
Wenn Sie durch die Geschichte wandeln, antike Fresken sehen und die Ingenieurskunst des 5. Jahrhunderts bestaunen möchten, ist Sigiriya die unbestrittene Wahl. Wenn Sie eine ursprüngliche, abenteuerliche Wanderung bevorzugen, die Sie mit dem besten Ausblick der Region belohnt, ist Pidurangala der richtige Felsen für Sie.
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Ganz gleich, wofür Sie sich entscheiden: Mit einem lokalen Experten lässt sich das Kulturdreieck deutlich komfortabler erkunden. Buchen Sie einen professionellen Fahrer von Lanka Ride Cabs, damit Ihre historische Reise so reibungslos und luxuriös wie möglich verläuft.
